Hundelaufanlage
Auch scharfe Hunde wurden von den DDR-Grenztruppen eingesetzt, um Flüchtlinge aufzuhalten. Besonders an Stellen, die aufgrund der Geländebeschaffenheit nur schwer einsehbar und überwachbar waren, gab es Hundelaufanlagen. Die Wachhunde waren meistens an einer Kette fixiert, die mit einer Rolle an einem gespannten Drahtseil frei verschiebbar war. Es gab aber auch Anlagen mit einem von Zäunen eingeschlossenen Bereich, in denen die Hunde frei laufen konnten.
Die Betonelemente hinter der Hundehütte gehören zu einer Fahrzeugsperre. Damit sollten Grenzdurchbrüche mit schweren Fahrzeugen wie Lastkraftwagen oder gar Panzern verhindert werden.
Das Foto von dieser rekonstruierten Hundelaufanlage entstand auf dem Rasdorfer Berg in der Rhön.
(Aufnahme: Oktober 2015)
|