Splittermine
Bei der Abriegelung der Grenze ging die DDR-Regierung äußerst rücksichtslos vor. Tote und verletzte Flüchtlinge wurden durch einen Schießbefehl für die Soldaten der Grenztruppen bewusst in Kauf genommen. Anfang der 1960er Jahre wurden an der innerdeutschen Grenze auch Bodenminen verlegt (nicht jedoch an der Grenze zu Westberlin).
Zur weiteren Perfektionierung der Grenzanlagen installierte man ab 1970 eine weitere Minensperre, die Splittermine SM-70. Sie wurde in der ČSSR entwickelt und von den DDR-Grenztruppen als „Anlage 501“ bezeichnet.
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